Familie
Wo Menschen ihr Leben teilen und Generationen füreinander Verantwortung übernehmenDer Begriff Familie kann in der heutigen Zeit nicht allein für die klassische Situation Vater, Mutter, Kind verwendet werden. Es gibt verheiratete und unverheiratete Paare mit Kindern, Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen, Patchworkfamilien und Ein-Eltern-Familien, Stieffamilien und Regenbogenfamilien.
„Familie ist da, wo Kinder sind, wo Menschen ihr Leben teilen und wo Generationen füreinander Verantwortung teilen.“
Vielfältige Formen
Alle Familienformen werden respektiert und unterstützt.
Gemeinsame Verantwortung
Generationen übernehmen füreinander Verantwortung
Sicherer Hafen
Ein Ort der Geborgenheit und des Zusammenhalts
Eltern haben große Verantwortung gegenüber ihren Kindern und stehen immer wieder vor Herausforderungen. Die Deutsche Jugend und Kinderhilfe e.V. möchte genau bei diesen Herausforderungen unterstützen, beraten und entlasten. Dabei ist unser Augenmerk besonders auf Alleinerziehende, aber auch in Notsituationen auf partnerschaftliche Beziehungen ausgerichtet.
Warum Alleinerziehende es besonders schwer haben
In partnerschaftlichen Beziehungen können alle Aufgaben wie der Beruf, die Kinderbetreuung und die Organisation des Alltags gemeinsam gestemmt werden. Alleinerziehende hingegen müssen diese Aufgabe alleine meistern. Dabei stehen sie oft unter ständigem Zeitdruck und haben keinen Partner, der ihnen einen Teil der Belastung abnehmen kann.
Unsere Unterstützung
Die Beratung ist kostenlos und auf Wunsch anonym.
Ängste in der Familie
Von einer Angststörung spricht man, wenn Menschen ohne reale Bedrohung starke Angst haben und das, was sie ängstigt, zu vermeiden suchen. In Deutschland ist jedes zehnte Kind von Ängsten betroffen, Mädchen zwei- bis viermal mehr als Jungen.
Wichtig zu wissen
Wie bei allen psychischen Erkrankungen ist eine möglichst frühe Behandlung wichtig, damit sich Ängste nicht verfestigen können.
Übertragung von Ängsten
- Schon während der Schwangerschaft können sich Ängste und innere Unruhe der Mutter durch hormonelle Veränderungen auf das Ungeborene übertragen
- Nach der Geburt nehmen Kinder Signale des Körpers wahr, spüren Unruhe, Zittern und Anspannung der Eltern
- Kinder passen ihr Verhalten an die wahrgenommenen Gefühle ihrer Eltern an
Professionelle Hilfe
Eltern, die unter einer Angststörung leiden, sollten sich in professionelle therapeutische Behandlung begeben, damit sie ihre Ängste möglichst nicht an die Kinder weitergeben.
Wir sind für Dich da
Fühlen sich Eltern oder einzelne Elternteile mit der Erziehung der Kinder überfordert, zum Beispiel auf Grund hoher beruflicher oder persönlicher Belastung, bietet die DJK e.V. Hilfe an. Gemeinsam analysieren wir die Situation und leiten entsprechende Abhilfe ein.
In Situationen, in denen wir als Verein nicht mehr leisten können, unterstützen wir bei der Suche nach entsprechenden Fachinstitutionen. Auch der Weg zum Jugendamt kann dazu gehören, um zum Beispiel Hilfe von der sozialpädagogischen Familienhilfe zu bekommen.
Keine Angst vor dem Jugendamt
Die Angst, dass das Amt Eltern das Kind wegnimmt, ist unbegründet. Aufgabe des Jugendamtes ist es, Kinder und Jugendliche beim Aufwachsen sowie deren Eltern bei der Erziehung zu unterstützen. Das Recht der Eltern auf Pflege und Erziehung ihrer Kinder ist als Grundrecht im Artikel 6, Grundgesetz verankert.
Nichts geschieht gegen Ihren Willen. Wir sind Dein Partner um Krisen zu überstehen, beraten und Hilfe zu leisten.
